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Erlebnisbericht eines Arbeitskollegen - kann nicht verallgemeinert werden
Nachdem der Mini-Van 4 Jahre alt war, haben sie sich gedacht die Vollkasko zu kündigen. Genau einen Tag nach der Vollkasko Kündigung fährt ein betrunkener Autofahrer über eine rote Ampel in das Auto hinein. Das Auto ist Totalschaden, aber muss noch die kommenden 2 Jahre abgezahlt werden, die Frau verletzt (schwere Prellungen, Hüftschaden...). Die eigene Haftpflichtversicherung hat keine der Kosten übernommen, da die Vollkasko ja gekündigt wurde. Die Versicherung des Betrunkenen hat nichts gezahlt und verweigert die Zahlungen bis heute, da er wiederholt betrunken gefahren ist und dabei einen Unfall verursacht hat. Der Wert des noch nicht abbezahlten Autos betrug mehrere tausende Dollar. Ebenso die gesamten medizinischen Behandlungskosten betrugen über 20.000 CAD, wovon nicht alles durch die Standard-Krankenversicherung gedeckt war. Damit noch nicht genug, bis heute (mehrere Jahre später) ist sie immer noch chronisch krank, in Behandlung, hat noch keinen Cent gesehen und muss bis heute alle weiteren Behandlungskosten aus eigener Tasche bezahlen. Nach 7 Jahren muss die Versicherung des Verursachers, Schadensfälle wie ihren zum Abschluss bringen, ansonsten geht das alles vor Gericht. Jetzt überlegt mal, 7 Jahre geht das ganze nun schon. Hätten sie Ihre Vollkasko nicht gekündigt, wäre ihre Versicherung erst einmal für all die Schäden und Kosten aufgekommen und hätte sich diese vom Unfallverursacher wiedergeholt.
Wir hoffen, das wir Euch mit diesem leider tragischem Beispiel verdeutlichen konnten auf was wir hinaus wollen. Versucht nicht ein paar Kröten an der falschen Stelle zu sparen, besonders in einem noch fremden Land wo man nicht weiss wie der Hase wirklich läuft.
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